Gedan­ken im Quer­for­mat | Selec­ted Photographs

wei­ter

„Gedan­ken im Quer­for­mat“ ist ein foto­gra­fier­ter Gedan­ken­kom­plex. Die Auf­nah­men ent­stan­den in vie­len per­sön­li­chen Denk­pro­zes­sen: im Pro­zess der Erin­ne­rung, Wie­der­ent­de­ckung, Erkun­dung, Beob­ach­tung und der Teil­nah­me. Die foto­gra­fi­sche Arbeit ist auf einem per­sön­lich-bio­gra­fi­schen Fun­da­ment und der Ver­bun­den­heit zu den Regio­nen Ober­schle­si­ens und des Ruhr­ge­biets auf­ge­baut. Die Foto­gra­fien bewe­gen sich im Vaku­um zwi­schen der kon­zep­tio­nel­len und doku­men­ta­ri­schen Foto­gra­fie. ISBN 978–3‑00–069186‑7 by Broadpic

von

Mar­tin Janczek

ISBN 978-3-00-069186-7 by broadpic

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„Stets ver­las­sen wir das Ver­trau­te, zuguns­ten einer neu­en Sekun­de, einer immer uner­reich­ten Zukunft. Wenn unser Ver­ständ­nis der Phy­sik an sei­ne Gren­zen stößt, bleibt immer noch die Reli­gi­on, der Glau­be oder ein Foto­ap­pa­rat, der uns Trost und einen Hauch Bestän­dig­keit brin­gen kann.“

Ein per­sön­li­ches Essay über die Vergänglichkeit

mit 252 Fotografien

Der Kul­turtie­gel

„Hier gibt es Pal­men, man spielt Cri­cket und an der Koke­rei splasht es gewal­tig – der Pott bro­delt und befin­det sich im Auf­bruch ins neue Jahr­tau­send. Rasend über­schla­gen sich die Ereig­nis­se und sel­ten bleibt Zeit, sich umzu­dre­hen. Eini­ge hier wür­den noch wei­ter­bud­deln, ohne auf die Uhr zu schau­en, unge­ach­tet der Gewiss­heit, bereits die Zukunft betre­ten zu haben. Die kul­tu­rel­le Viel­falt im Ruhr­ge­biet über­trifft gera­de die bun­tes­ten und gewag­tes­ten Vor­stel­lun­gen der Nach­kriegs­mo­der­ne und das schwar­ze Ver­mächt­nis hin­ter­lässt offe­ne Fra­gen über das, was noch folgt – wohin führt der Weg?“

Abb.: S. 128–129

Erin­ne­rung | Straßenköter

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Abb.: S. 138–139

Wie ger­ne wür­de ich jetzt in den Duft des Trep­pen­hau­ses ein­tau­chen und das Aro­ma der frisch gewisch­ten Beton­trep­pe tief ein­at­men. Ange­lehnt an einem wär­men­den guss­ei­ser­nen Heiz­kör­per wür­de ich am liebs­ten den ölfar­bi­gen Duft der Lam­pe­rie, den Duft der trock­nen­den Beton­trep­pe, den Duft des Spül­mit­tels ein­at­men und für immer einbehalten.

Rat­haus Marl

Ästhe­tik am Crei­ler Platz

Kapi­tel V, S. 78–86

auch auf https://struktruhr.de/ Foto-Bild­band Ruhrgebiet